TCM

Traditionelle chinesische Medizin für Kleintiere

Ergänzend zur Schulmedizin arbeiten wir in unserer Praxis mit Methoden der traditionellen chinesischen Medizin für Kleintiere (TCM) – eine Jahrtausende alte Therapieform zur Anregung der Selbstheilungskräfte im Körper.

Was ist das Besondere an dieser Therapieform? In der TCM betrachten wir das Tier als Ganzes und verstehen Krankheiten als Störungen des Energieflusses im Körper. Die Behandlung erfolgt über die Akupunktur, die so genannte Moxibustion und durch den Einsatz von Kräutern.

Wie arbeitet die TCM?

In der TCM sucht der Therapeut ein Disharmoniemuster, das sich aus dem Gesamtbefinden, der augenblicklichen energetischen Situation sowie den vorhandenen Symptomen des Patienten ergibt.

Akupunktur

Die Akupunkturpunkte werden dem Disharmoniemuster entsprechend ausgewählt. Die gesetzten Nadeln stimulieren das Nervensystem und beeinflussen auf diese Weise alle wichtigen Organsysteme: Die Durchblutung verbessert sich, der Körper schüttet Endorphine aus und setzt Neurotransmitter frei; das Immunsystem kommt in Schwung.

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte durch die Glut des Moxakrautes (gerollte Beifußblätter) erwärmt, so dass eine wohltuende Wärme entsteht und der Organismus mit Energie versorgt wird.

Kräuter

Die Kräutertherapie ergänzt die Akupunktur: Die Eigenschaften jedes Heilkrauts werden auf die beim Patienten diagnostizierten Unstimmigkeiten des Energieflusses im Körper abgestimmt. Für jeden Einzelfall können Kräuter mit verschiedenen Eigenschaften zu komplexen Rezepten zusammengestellt oder auch als Einzelkräuter verschrieben werden.

Anwendungsbereiche der TCM

Die TCM bietet sich an für die Behandlung von

  • akuten und chronischen Schmerzen, wie z.B. Rücken- und Gelenkschmerzen
  • neurologischen Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, Vestibulärsyndrom
  • Erkrankungen der Atemwege, wie z.B. Asthma, Katzenschnupfen
  • vegetativen Störungen, wie z.B. Schlafstörungen, innerer Unruhe, Ängstlichkeit
  • Erkrankungen des Verdauungssystems, wie z.B. Magen-Darm-Störungen, Magenschleimhautentzündungen
  • Hautkrankheiten, wie z.B. Ekzeme, Hot Spots, schlecht heilende Wunden
  • postoperativen Störungen, z.B. zur Förderung der Wundheilung, für eine abschwellende und schmerzlindernde Wirkung

Eine Kombination von westlicher Therapie und Akupunktur kann sinnvoll sein. Beispielsweise ist es durch den Einsatz der TCM häufig möglich, Schmerzmittel bei chronischen Schmerzpatienten deutlich zu reduzieren.

Ziel der TCM ist es nicht nur, Störungen zu behandeln, sondern auch vorbeugend zu wirken. Schwächungen der Konstitution werden frühzeitig erkannt, so dass der Patient gestärkt werden kann und es gar nicht erst zur Erkrankung kommt.

Wenn Sie zu diesem oder anderen Themen Fragen oder Wünsche haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

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